Amerkia Kentucky

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Kentucky ist das Heimatland des Bourbons. Der fruchtbare Boden lässt dort viele Getreidesorten gedeihen – vor allem aber Mais. Die Geburtsstunde war bereits Ende des 18. Jahrhundert, der als Mais auf dem amerikanischen Getreidemarkt eine Flaute erlebte. Auf der Suche nach alternativen Vermarktungsfeldern begannen die Farmer eine Whiskey-Produktion auf der Basis von Mais. Das hergestellte Destillat besaß seinen ganz eigenen Charakter.

Bourbon County

Längst nicht jeder Whiskey darf sich Bourbon nennen. Ursprünglich wurden nur Whiskeys aus der Region Bourbon Country, Kentucky, als „Bourbon“ bezeichnet. Heute verbirgt sich hinter dem Namen die Besonderheit der Zusammensetzung:

GetreideEin Straight Bourbon muss aus mindestens 51-79% Mais und 5- 10% gemälzter Gerste bestehen, die weiteren Getreidesorten, wie z.B. Roggen, Weizen, sind jedem Hersteller selbst überlassen. Er muss mindestens zwei Jahre greift sein, in der Flasche mindestens 40% vol. aufweisen und es dürfen ihm keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe zugesetzt werden. Bei einem Straight Rye Whiskey, gilt das gleiche Gesetzt wie bei einem Straight Bourbon bis auf den Unterschied, das er mindestens 51% Roggen in der Maische-Rezeptur vorweisen muss. Whiskey aus Tennessee unterliegen dem gleichen Gesetzt  wie dem Bourbon aus Kentucky, nur das dieser bevor er in Flaschen abgefüllt wird einen weiteren Prozess durchläuft und zwar dem der Holzkohlefiltration, diesen Prozess nennt man: „Charcoal Mellowing“.  Diese Kriterien wurden 1964 im „Straight American Whiskey Law“ verankert.

Aber es ist nicht nur die Getreideart, die einen Bourbon von anderen Spirituosen unterscheidet. So sind es auch die besonderen klimatischen Verhältnisse Kentuckys, die sich hervorragend auf den Reifeprozess des Whiskeys auswirken. Der intensive Klimawechsel zwischen heißen Sommern und kalten Wintern in Kentucky fördert den Austausch der Aromen mit dem ausgeflammt Holz. Denn durch die Temperaturschwankungen dehnt sich das Bourbon-Destillat innerhalb des Fasses aus und zieht sich wieder zusammen und nimmt somit die Farb- und Aromastoffe des Holzes auf – ideale Bedingungen für erstklassigen Bourbon.  Das Wasser ist genau so bedeutend wie das Getreide. Da das Wasser in Kentucky durch Kalkstein fließt wird Eisen heraus filtriert, was die Herstellung von Bourbon Whiskey erst möglich macht.

17. Jahrhundert

Im 17. Jahrhundert ist die wichtigste Spirituose der Rum.
New England Rum wurde in Amerika produziert, nach Afrika verschifft und dort gegen Sklaven eingetauscht. Die Sklaven wurden in die  Karibik gebracht, um dort auf den Zuckerrohrplantagen zu arbeiten. So entstand der so genannte „Triangel Trade“.

18. Jahrhundert

Mitte bis Ende des 18. Jahrhunderts kamen Einwanderer aus Schottland, Irland, Deutschland und der Schweiz nach Amerika.
Die Familie Samuels (Schottland) und die Familie Böhm (Deutschland) wanderten 1780 in die USA aus.

-Unabhängigkeitskrieg (1775-1781)
-Independence Day (4. Juli 1776)
-Kostenlose Grundstücke im Landesinneren (ab 1776)

Johannes Jacob Böhm, der Jake Beam genannt wird, lässt sich 1787/88 in Kentucky nieder.

Jacob B�hm

-George Washington führt Whiskeysteuer ein (1791)
-Whiskey Rebellion: Widerstand der Bauern und Brenner (1791-1794)
verstärkte Abwanderung ins Landesinnere

Der Old Jake Beam wird 1795 erstmals verkauft, Geburtsjahr des Unternehmens Jim Beam.

19. Jahrhundert

Sklavenhandel wird in den nördlichen Staaten verboten (1808), die Herstellung von Rum ging zurück und die Whiskeyproduktion stieg.
Hunderte von Destillerien entstehen im frühen 19. Jahrhundert in Kentucky
In der Destillerie von Elijah Craig bricht ein Feuere aus.

Ausbrennen der F�sserDa die verbrannten Fässer trotzdem keinen Inhalt verloren, nutzt er diese und stellte fest, dass es sich positiv auf die Lagerung des Whiskeys auswirkte. (Anfang des 19. Jahrhunderts)

-Erfindung der Continuous Still (1831)
-T. W. Samuels eröffnet erste Destillerie (1840)
-James Beauregard Beam wird geboren (1864)

20. Jahrhundert

Prohibition 01-Maschinelle Flaschenherstellung (1903)
-Erster Weltkrieg (1914-1918)
-Prohibition (1920-1933)                                                                                                                        -Zweiter Weltkrieg (1939-45)
-„Colonel James B. Beam Bourbon“  wird zu Jim Beam (1942)

Prohibition 02– Old Grand Dad z.B., wurde in Zeiten der Prohibitin als Arzteneimittelle für Medizinischezwecke Verkauft

Bill Samuels Senior erwirbt die ehemalige Burk’s Spring Distillery in Loretto, Kentucky, und kreiert Maker´s Mark (1953).
1959 wird die  erste Flasche Maker´s Mark verkauft.

-Der Enkel von James B. (Jim) Beam, Booker Noe, wird Master Distiller von Jim Beam (1960)
-Bourbon Act (4. Mai 1964)
-Jim Beam wird der meistverkaufte Bourbon der Welt (1970)
-High Quality Bourbon Boom (1980 & 90er)
-Small Batch Bourbon Collection von Booker Noe (1992)

Das Herstellungsverfahren

Mashing:
Mais, Roggen und Gerste werden zu einem feinen Mehl gemahlen, mit frischem, eisenfreiem Quellwasser zu sogenannten Maische angesetzt und langsam aufgekocht. Diesen Vorgang nennt man Mashing. Nach dem Abkühlen versetzt man die Maische mit Gerstenmalz, das die Getreidestärke in Zucker umwandelt. Das „Sweet-Mash“ ist entstanden.

Fermenting:

FermentationIn einem Fermenter abgefüllt, wird der Maische im nächsten Schritt Hefe zugeführt. Jede Brennerei hat seinen eigenen streng bewachten Hefestamm. Hefe setzt den Gärprozess in Gang und verwandelt den Zucker in Alkohol. Diese Prozedur des Fermenting dauert drei bis fünf Tage, dann ist es soweit: eine alkoholhaltige Flüssigkeit ist entstanden, das „Distiller´s Beer“. Im so genannten „Sour-Mash“- Verfahren wird ein bestimmter Teil des „Sour-Mash“ dem unvergorenem „Sweet-Mash“ zugegeben, um zum einen die Gärung in Gang zu setzten und zu anderen zu gewährleisten, dass immer der selbe Hefestamm den Zucker in Alkohol vergärt und ein immer gleich schmeckendes „Destiller´s Beer“ ensteht.

Distilling:
Auf das Fermentieren folgt die erste Destillation. Es wird in mehreren Durchgängen destilliert. Beim ersten Verdampfen der Flüssigkeit in der Destillationskolonne entsteht nach dem Abkühlen ein Rohbrand – auch „Low Wine“ genannt. Während der zweiten Destillation wird durch erneutes Verdampfen im „Doubler“, dem Verstärker, aus dem „Low Wine“ der so bezeichnete „White Dog“ – ein Destillat, das nun bereit ist zur Abfüllung in Fässer und Lagerung.

Aging:
Für die Lagerung, das so genannte Aging, werden ausschließlich neue Weißeichenfässer verwendet, die zuvor ausgeflammt wurden

ausgebranntes Fass– der in der Cellulose des Holzes natürlich vorhandene Zucker karamellisiert und gibt dieses Aroma später an den Bourbon ab. Darin enthaltende Geschmacksstoffe und die klimatischen Bedingungen im Wechsel zwischen kalten Wintern und heißen Sommern tragen bedeutend zur Geschmacksentfaltung des Bourbons bei. Große Temperatur-Unterschiede innerhalb des Lagerhauses (mehrere Etagen) beeinflussen den Bourbon, einige klimatisieren ihre Lagerhäuser, andere lagern ihre Fässer um (Rotation), oder der Whiskey wird in verschieden Etagen gelagert und später vermählt.  Sein Reifegrad erkennt man an der Farbintensität: je dunkler, desto länger wurde er gelagert.

Angels´share:
Der Engelsanteil bzw. Schluck der Engel, ist ein Begriff aus der Whiskeybrennerei und bezeichnet den Anteil des Whiskeys, der im Laufe seiner Lagerung aus dem Fass verdunstet. Wie hoch der Anteil ist, hängt dabei von mehreren Faktoren ab, vor allem der Umgebungstemperatur, der Luftfeuchtigkeit, sowie der Art, dem Alter und der Größe der verwendeten Fässer. Die Höhe der Luftfeuchtigkeit entscheidet auch darüber, ob eher mehr Wasser oder mehr Alkohol verdunstet. So verdunstet bei schottischen Whiskeys aufgrund des dort vorherrschenden feuchten Klimas mehr Alkohol, der Whiskey wird mit der Zeit also immer alkoholärmer. Da das Klima in Amerika trockener ist, verdunstet in den dort gelagerten Fässern ein höherer Wasseranteil, so dass der Whiskey dort mit der Zeit eher an Alkoholgehalt gewinnt.

Bottling:

EntleerungBevor der Whiskey abgefüllt wird, wird dieser Gefiltert und auf Trinkstärke heruntergesetzt.
In Amerika ist es untersagt dem Bourbon Farb- oder Aromastoffe zu zusetzten.

Der Geschmack des Bourbons

Ein Bourbon hat besondere Merkmale, die seinen Geschmack von dem anderer Whiskeys wie Scotch oder Malt unterscheidet. Zunächst sind es seine Hauptgrundstoffe Mais sowie weitere Getreide wie Roggen, Gerste oder auch Weizen, die ihn – je nach Rezeptur – kennzeichnen. Der hohe Mais-Anteil und die Lagerung verleihen dem Bourbon eine besondere Süße. Das reine, eisenfreie Quellwasser, welches man verwendet, hat ebenfalls grundlegende Auswirkungen auf den Herstellungsprozess. Und natürlich prägt auch die Lagerungszeit in frischen, ausgeflammten Fässern seinen einzigartigen Charakter.
Die Kombination aus Zutaten und Lagerung sorgt dafür, dass man Bourbon als einen besonders reinen Whiskey bezeichnen kann. Zumindest ist dies ein signifikanter Unterschied zu anderen Whiskeysorten. Ein Scotch beispielsweise lagert in bereits benutzten Bourbon- oder Sherryfässern. So kann er dem Holz nicht mehr so viele Aromen entziehen und müssen folglich länger lagern. Auch dürfen einem Bourbon keine zusätzlichen Geschmacks- oder Farbstoffe hinzugefügt werden.
Während der gesetzlichen festgeschriebenen Lagerungszeit von mindestens zwei Jahren entzieht das Bourbon-Destillat dem Weißeichenholz seine Aromen und verleiht dem Bourbon Whiskey seinen beliebte Vanille-Süße in Kombination mit feinen Karamell- und Honig- Aromen, die je nach Lagerung und Rezeptur variieren.

Jim Beam

Jim Beam ist Weltweite Nr. 1 unter dem Bourbon Whiskeys und das seit 1795.
Als Jacob Beam im Jahre 1795 seine erste Flasche Whiskey verkaufte legte er den Grundstein für ein großartiges Familienunternehmen. Seit mehr als 215 Jahren werden in der Beam-Destilliere die für ihre Qualität weltberühmten Bourbons gebrannt.
Heute steht mit Fred Noe als aktuellem Family Distiller bereits die siebte Generation  von herausragenden Brennmeistern für die Fortführung der Beam-Familientradition – mit aller Leidenschaft und Hingabe, die der weltweit beliebteste Bourbon Whiskey verdient.
Das Geheimnis liegt vielleicht auch in der gut behüteten Beam-Rezeptur, die immer in der Familie geblieben sind. Sogar die Hefe ist ein Familienerbstück: bei jeder neuen Produktion wird ein Teil der Maische mit eingemischt. So geht die Herkunft der Hefe bis in die 30er Jahre zurück.

7 Generationen

Jacob Beam              1770 – 1834
David Beam              1802 – 1854
Davide M. Beam      1833 – 1913
James B. Beam         1864 – 1947
T. Jeremiah Beam    1899 – 1977
Booker Noe                1929 – 2004
Fred Noe                    1957 – Heute

Jim Beam, der Klassiker:

Hergestellt aus mindestens 51 % Mais und frischem, eisenfreien Quellwasser wird der beliebteste Bourbon der Welt in neue, ausgeflammte Fässer aus Weißeiche abgefüllt. In den typischen, mehrstöckigen Lagerhäusern – Rackhouses genannt – eingelagert, reift er über 4 Jahre zu einem ganz besonderen Tropfen. So erhält JIM BEAM den lang anhaltenden und facettenreichen Geschmack, der ihn so unverwechselbar macht.

JB KLassiker

Alkoholgehalt: 40% Vol. mindestens 4 Jahre gereift
Farbe: tiefer Goldton, klar und strahlend
Duft: feine Eichen- Vanille- und Honig-Aromen
Geschmack: rund und vollmundig
Nachhall: lang und anhaltend

Jim Beam Rye, der Roggen-Whiskey:

Dieser wird nicht aus Mais, sondern aus mindestens 51%  Roggen-Maische hergestellt. Mit seinem feinen Geschmack nach Vanille und Eiche und seinem kräftigen Roggen-Aroma im Abgang überzeugt der Whiskey Neulinge und Kenner gleichermaßen.

JB RYE

Alkoholgehalt: 40% Vol. mindestens 4 Jahre gereift
Farbe: bronze- und leicht kupferfarbener Ton
Duft: halb- süßes Aroma, nussig
Geschmack: pfeffrig mit feinen Vanille- und Eichenaromen
Nachhall: kräftige Roggenaromen

Jim Beam Choice, der Ausgewählte:

Mindestens fünf Jahre reift er in neuen, ausgeflammten Weißeichenfässern. So entwickelt dieser Bourbon seinen ganz eigenen Geschmack von Eiche, Vanille und Karamell und erhält seinen unverwechselbaren Duft. Nur die Besten, von Hand ausgewählten Fässer werden weiterverarbeitet. Vor der Lagerung wird der Whiskey durch Holzkohle gefiltert und erhält dadurch seinen besonderen Charakter.

JB Choice

Alkoholgehalt: 40% Vol. mindestens 5 Jahre gereift
Farbe: honigfarbener Ton
Duft: Feuchte Erde, Gewürze
Geschmack: Eiche- Karamell- und Vanille-Aromen
Nachhall: langanhaltend mit Eichen-Aromen

Jim Beam Black, der Perfektionist:

Sein reiches Aroma und seine Sanftheit verdankt Jim Beam Black Label der Tatsache, dass er so lange lagert, bis er den perfekten Reifegrad hat – „Aged to Perfection“ nennt man das in Kentucky. Er wird mindestens sechs Jahre gelagert. Der üppige Geschmack von Vanille und Eiche und der Duft von Gewürzen und Nüssen machen ihn zu einem weit geschätzten und prämierten Geschmackserlebnis.

JB BlackAlkoholgehalt: 43% Vol. mindestens 6 Jahre gereift
Farbe: tiefgoldenes Mahagoni
Duft: eleganter Charakter mit Aromen, von nussigem Holz und Gewürzen
Geschmack: komplex mit weichen, karamelligen Vanillenote sowie leicht gerösteten Nüssen
Nachhall: pfeffrig, würzig mit leichter Schärfe

Jim Beam Devil´s Cut, der „Teufel“ aus dem Fass

Jeder Whiskey-Kenner weiß, was der „Angel’s Share“ ist: die Flüssigkeit, die während der Whiskeylagerung in den Fässern „verdampft“. Doch längst nicht jeder kennt auch das Gegenstück zum „Angel’s Share“, den „Devil’s Cut“.
So nennt JIM BEAM die Menge an Whiskey, die nach der Whiskeyreifung und Entleerung der ausgeflammten Eichenfässer im Holz zurückbleibt – reich an wertvollen und intensiven Aromen und Farbnuancen sowie einer außergewöhnlich markanten Note.
Dank einer patentierten Methode lässt sich der „Devil’s Cut“ aus den Fässern extrahieren. Wird er dann mit mindestens sechs Jahre altem JIM BEAM vereint, entsteht ein intensiver, kräftiger Bourbon, der für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis sorgt.

JB Devil

Alkoholgehalt: 45% Vol. mindestens 6 Jahre gereift
Farbe: dunkles Bernstein
Duft: tiefe Vanille und Holznoten
Geschmack: typisch markanten Geschmack des Bourbons, nach Eichenholz und Karamell
Nachhall: lang und intensiv

Jim Beam Honey

Die ausgesprochen milde und perfekt ausbalancierte Honig Note ist mitverantwortlich dafür, dass Jim Beam Honey in kürzester Zeit zahlreiche neue Bourbon-Freunde für sich gewinnen konnte. Grund dafür ist sein überzeugender Geschmack, die Bourbon-typischen Vanille- und Eichenaromen und seine auffällige Honig Note.

JB Honey

Alkoholgehalt: 35% Vol.
Farbe: tiefer Goldton, klar und strahlend
Duft: feine Vanille- und intensive Honig- Aromen
Geschmack: rund, vollmundig, mit der Süße natürlichen Honigs
Nachhall: langanhaltend

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The  Original SMALL BATCH Bourbon Collection, die Juwelen aus dem Hause Jim Beam

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Seit mehr als 215 Jahren brennt man in Kentucky Bourbon Whiskeys. Aber nur wenige Distillers beherrschen die Kunst, wirklich herausragende Whiskeys zu kreieren, die sich durch ihren besonderen Herstellungsprozess und die einmalige Geschmacksvielfalt auszeichnen.
Die Small Batch Bourbon Collection präsentiert die jahrhundertealte Tradition der Bourbon-Herstellung in Form von vier einzigartigen Bourbons: Knob Creek, Basil Hayden’s, Baker’s und Booker’s.
Nur ausgesuchte, handverlesene Fässer schaffen es, in die exklusive Auswahl der „Small Batch“ aufgenommen und in limitierter Stückzahl zu den jeweiligen Bourbons abgefüllt zu werden. Die Small Batch Bourbon Collection genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf und lässt die Herzen von Whiskey-Liebhabern höher schlagen.

Small Batch LKW

Knob Creek

Knob Creek ist der Name eines kleinen Flusses, der nahe der Destille vorüber fließt. Zugleich ist es der Ort, an dem Abraham Lincoln seine Kindheit verbrachte. Die besondere Flaschenform und das exklusive, detailreiche Label erinnern in ihrer Gestaltung an die Zeit der Jahrhundertwende. Neun lange Jahre reift Knob Creek – Zeit genug, die süßen Aromen des Holzes aufzunehmen und sich zu einem vielschichtigen Bourbon zu entwickeln. Sein Geschmack hält die perfekte Balance zwischen süßem Vanille-Karamell-Aroma vom Mais und würzigem Roggen – lang, reichhaltig, mit warmem Abgang und vollem Körper. Knob Creek ist ein Tropfen für echte Bourbon-Liebhaber und begeistert mit seinem ehrlichen und starken Charakter.

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– 50% Vol., 9 Jahre gereift
– Mehrfach prämierter Whiskey
– Knob Creek verkörpert den Geschmack eines klassischen Bourbon Whiskey – kraftvoll und kompromisslos

Basil Hayden`s

Basil Hayden entwickelte 1796 eine Bourbon-Rezeptur, die sich von allen bisherigen unterschied. Zwar basiert der nach seinem Erfinder benannte Bourbon auf der Grundlage von Mais, wurde aber zusätzlich mit überproportional viel Roggen versetzt – wodurch er würziges Roggen-Aroma mit sanfter Mais-Note vereint. Seinen weichen, überraschenden Geschmack nach einem Hauch von Pfefferminz genießt man am besten pur oder „on the Rocks“.

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– 40% Vol., 8 Jahre gereift
– Von Hand abgefüllt
– Pfeffriger Geschmack durch hohen Roggen-Anteil mit weichem, langanhaltendem Nachhall
– Erhält seinen einzigartigen Geschmack durch die Vermählung von würzigem Roggen und Mais mit der Süße von Weizen

Baker`s

Gebrannt nach einer alten Familien-Rezeptur des Brennmeisters Baker Beam, des Großneffen des berühmten Jim Beam, ist dieser außergewöhnliche Bourbon ein wahres Meisterwerk. In ihm vereint sich die gesammelte Erfahrung vorangegangener Beam- Generationen. Die Verwendung einer speziellen und einzigartigen Hefe-Sorte macht Baker’s besonders sanft im Geschmack. Der Bourbon reift sieben Jahre in den oberen Lagen der Rackhouses. Dort sind die Fässer besonders den Temperaturschwankungen der Jahreszeiten ausgesetzt und verleihen dem Bourbon so ein noch intensiveres Aroma. Baker’s genießt man am besten mit einem Spritzer frischen Quellwassers.

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– 53% Vol., 7 Jahre gereift
– Der ideale Bourbon zur Zigarre
– Baker’s wurde 2007 als „weltweit bester amerikanischer Whiskey“ bei den World Whiskies Awards“ des Whisky Magazine ausgezeichnet

Booker´s

Master Distiller Booker Noe kreierte mit Booker’s einen Bourbon, der ungefiltert und unverschnitten direkt aus dem Fass in Flaschen abgefüllt wird. Vollmundig, hochprozentig und intensiv ist Booker’s ein seltener und hoch gelobter Bourbon. Das Aroma von Eiche, Vanille sowie die rauchige Holz-Note und der komplexe, kräftige Geschmack von Tabak und Tannin begeistern Whiskey-Liebhaber.

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– 60-63% Vol., 6 bis 8 Jahre gereift
– Booker’s ist der einzige Bourbon, der direkt vom Fass, unverschnitten und ungefiltert in Flaschen abgefüllt wird und den wahren Geschmack eines Bourbon Whiskey des 19. Jahrhunderts repräsentiert.

Marker´s Mark

MM DestillerieMM Lagerh�user

Maker’s Mark unterscheidet sich in mancher Hinsicht von anderen Bourbon Whiskeys. So wird für seine Herstellung nicht wie üblich Roggen, sondern roter Winterweizen verwendet. Er verleiht Maker’s Mark seinen vollen weichen Geschmack und das unverwechselbare Aroma.
Produziert wird Maker’s Mark übrigens in der ältesten noch betriebenen Bourbon-Destillerie der Welt. Handarbeit wird dabei großgeschrieben. Während des Reifungsprozesses werden die Fässer nahezu täglich von Hand bewegt und verlagert.

DippingDie Flaschenetiketten werden per Hand gedruckt und gestanzt und jede Flasche wird von Hand in das rote Maker’s Mark Wachs gedippt – sein charakteristisches Markenzeichen. Maker’s Mark als einziger amerikanischer Whiskey ohne „e“ geschrieben. Dies hat er den schottischen Wurzeln der Familie Samuels zu verdanken.
Seit nunmehr sieben Generationen destilliert die Familie Samuels in Loretto, Kentucky Bourbon Whisky. Doch mit den Zögling der vierten Generation kam die Revolution: Bill Samuels überarbeitete das traditionelle Familienrezept vollständig. Er verwendete anstelle von Roggen roten Winterweizen, gepaart mit einem sehr hohen Maisanteil, was dem Whisky eine besondere Würze und Süße bescherte, und zu guter Letzt verbrannte er demonstrativ das alte Rezept. Die ersten Fässer wurden 1953 mit dem neuen Bourbon befüllt. Sechs Jahre später, 1959, wurde die erste Charge des neuen Maker’s Mark abgefüllt und erfolgreich verkauft.

MakersMark45 %-Vol.
Farbe: Die dunkle Bernsteinfarbe mit einem rötlichen Schein lässt schon etwas von der kraftvollen Milde dieses außergewöhnlichen Kentucky Bourbons erahnen.
Duft: Kraftvoller Honig mit exotischen Früchten, Vanille und Karamell erfüllen die Nase. Im Hintergrund ein Hauch Kakao und florale Noten. Erst später bemerkt man auch die Würze.
Geschmack: Hier bestimmt der Charakter von Nüssen mit Toffee und Gebäck den Eindruck. Gefolgt von frischen Früchten und einer angenehmen, lang anhaltenden, sanften Öligkeit.
Nachklang: Bestimmt von Früchten und Karamelltönen, denen zum  Abschluss – sehr spät – eine angenehm milde Rauchnote des Holzes folgt

 

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