Virtuelle Tour durch die Welt der Weine und Spirituosen

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Herzlich willkommen auf meinem Blog, ich lade Sie ein in die Welt der Weine, Whisk(e)ys und der feinen Spirituosen!

Im Jahre 1996 übernahm ich das traditionelle Wein und Spirituosen Center in Tegel.  Als Sohn einer alten Senheimer Winzerfamilie von der Mosel und gelernter Kellermeister bin ich in der Welt der Weine und des Weinmachens zuhause.

Die Leidenschaft für gute Whisk(e)ys und das Wissen über das Brennen von feinen Spirituosen erwarb ich bei meinen Aufenthalten in Schottland, Irland und Italien.

Mittlerweile umfasst mein Sortiment über 700 Weine aus aller Welt, 400 verschiedene Whisk(e)ys, von denen für Sie 150 zur individuellen Abfüllung und Verkostung zur Verfügung stehen, darüberhinaus biete ich Ihnen 120 Rumsorten aus aller Welt,             450 Grappa/ Liköre/ klare Spirituosen, 140 Cognac/ Brandy/ Weinbrände,                     180 Obstbrände.

Wir freuen uns auf Sie, beim nächsten Besuch in Tegel  oder beim Stöbern in diesem Blog.

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Ihr Albrecht Wirz

Kontakt- E-Mail: info@berlinerweinwelt.de

 
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Whisky Verkostung am 01. November 2019, kommentiert von Tanja Bempreiksz

Whisky Verkostung am 01. November 2019, kommentiert von Tanja Bempreiksz

Am 01.11. war es Zeit für unsere letzte diesjährige Verkostung. Auf dem Abendprogramm standen sechs verschiedene schottische Whiskys. Um uns quer durch Schottland verführen zu lassen, hatten wir uns die Markenbotschafterin Tanja Bempreiksz von Beam Suntory, dem drittgrößten Spirituosenunternehmen der Welt, eingeladen.

Wie gewohnt gab es zu Beginn eine Überraschung, wobei geraten werden sollte, worum es sich handelt. In dem Glas befand sich eine klare Spirituose, wobei die Gäste auf Gin, Tequila, Obstbrand oder Wodka tippten. Und in der Tat war es ein Wodka. Genauer gesagt wurde ein japanischer Wodka ausgeschenkt, der erst seit 2018 auf den Markt existiert. Der Haku Vodka, wird nicht wie üblicherweise aus Kartoffeln oder Getreide hergestellt, sondern aus Reis.

Nach diesem doch eher ungewöhnlichen Einstieg in die Whisky Verkostung wurde zunächst einiges über die Herkunft und die Herstellung von Whisky erzählt. Die zwei elementaren Zutaten dafür sind Wasser und Getreide. Häufig wird nahe liegendes Quellwasser und Gerste, Weizen, Mais, Roggen oder Hafer verwendet. Zusammenfassend wird das Getreide mit Hefe und Wasser vergoren, bis sich der Zucker von dem Getreide in Alkohol umwandelt. Daraufhin entsteht ein Bierähnlicher Brand mit ca. 6-9 %vol., welcher im Anschluss destilliert wird. Die Schotten destillieren in der Regel 2-Fach, mit wenigen Ausnahmen wie beispielsweise Auchentoshan oder Hazelburn, welche 3-Fach destilliert werden. Nach der Destillation hat man schon fast das fertige Destillat, was im Anschluss nur noch beliebig lang, mindestens jedoch 3 Jahre lang, gelagert wird.

Durch den bis dahin gewonnen Wissensstand, war es nun an der Zeit zu dem ersten Whisky der Verkostung zu kommen. Vor uns stand der Macallan 12 Jahre Triple Cask Matured. Die Brennerei war mitunter eine der ersten Destillerien in Schottland, die legal Whisky produziert hat. Gegründet wurde sie im Jahr 1824 von Alexander Reid und befindet ich in der schottischen Speyside. Bis 2012 wurden ausschließlich nur Whiskys mit Altersangaben hergestellt. Daraufhin wurde für die nächsten 6 Jahre auf eine Kennzeichnung des Alters verzichtet und das Sortiment auf die vier Single Malts „Macallan Gold“, „Macallan Amber“, „Macallan Sienna“ und „Macallan Ruby“ beschränkt. Da jedoch von den Konsumenten lieber Whiskys mit Altersangaben bevorzugt wurden, wurde im Jahr 2018 die Produktion des ursprünglichen Sortiments wieder aufgenommen. Der Macacllan Triple Cask, welcher heute vor uns stand reifte für 12 Jahre in amerikanischen und deutschen Sherryfässern, sowie in Ex-Bourbon Fässern.

Bevor wir nun den ersten Tropfen zu uns nahmen, wurde noch kurz erklärt, wie man einen Whisky richtig erriecht. Für das sogenannte Nosen wir das Glas fast waagerecht an einen Nasenflügel gehalten, sodass mit dem anderen Nasenloch noch Luft aufgenommen werden kann, welche die alkoholische Schärfe neutralisiert. Dabei wird der Mund etwas geöffnet, um noch mehr Aromen feststellen zu können.

In der Nase bildeten sich sehr intensive Vanille Aromen, sowie Zitrusfrüchte. Nun war es an der Zeit anzustoßen und den ersten Whisky an diesem Abend zu verkosten. Im Mund bestätigten sich die Aromen vom Nosen, ergänzt mit angenehmen Eichennoten und etwas Muskatnuss. Der Abgang war ebenfalls leicht holzig mit etwas Zitrus und sehr langanhaltend.

Nach diesem geschmeidigen Einstieg ging es auch schon weiter zu der Brennerei Auchentoshan. Sie liegt in den schottischen Lowlands, einige Kilometer nördlich von Glasgow. Wie bereits erwähnt ist diese Brennerei eine der wenigen in Schottland, die ihren Whisky 3-Fach destillieren. Auchentoshan besitzt drei Brennblasen (Pot Stills), und produziert im Jahr ca. 1.650.000 Liter reinen Alkohol. Die Brennerei wurde 1823 von John Bulloch gegründet und im Jahr 1994 von der Firma Beam Suntory aufgekauft. Auf dem Verkostungsplan stand nun der Auchentoshan Three-Wood. Dieser erschien ohne Altersangabe auf dem Markt und reifte in Ex-Bourbon Fässern. Im Anschluss bekam das Destillat noch ein Finish in Oloroso- und Pedro Ximenez Sherryfässern.

In der Nase war dieser Single Malt ziemlich fruchtig, kombiniert mit einer angenehmen Holznote und süßlichen Nuancen. Im Geschmack war er vorerst recht lieblich, fruchtintensiv und leicht weihnachtlich. Angenehme winterliche Gewürze, wie Zimt, Gewürznelke und Haselnüssen begegneten einem am Gaumen. Der Abgang war ebenfalls recht intensiv und langanhaltend.

Nach diesem sehr weichen und leicht weihnachtlichem Single Malt ging es nun weiter zur Brennerei Glenrothes. Glenrothes wurde 1879 gegründet und befindet sich, wie Macallan auch in der Speyside. Mit einem jährlichen Produktionsvolumen von ca. 5.600.000 Liter reinem Alkohol gehört diese Brennerei zu den mittelgroßen Destillerien in Schottland. Pioniere wie Glenfiddich oder Glenlivet produzieren in etwa 10.000.000 – 10.500.000 Liter pro Jahr. Die Whiskys von Glenrothes sind bekannt für ihren milden und fruchtigen Charakter. Der 12- jährige Glenrothes, welcher vor uns stand ist eine reine Sherryfasslagerung. Im Bouquet war eine leichte süße zu erahnen, sowie leichte Bananen, Vanille und Holzaromen. Geschmacklich spiegelten sich diese Noten dann wieder und wurden um einen Hauch von Zitrusfrüchten ergänzt. Der Abgang war lieblich bis würzig und recht langanhaltend.

Nach den ersten drei noch sehr milden und eher fruchtigen Whiskys wurde es nun etwas kräftiger und rauchiger. Genauer gesagt waren wir jetzt in der Brennerei Ardmore angelangt. Die Produktpalette von Ardmore ist sehr überschaubar, was daran liegt, dass ein Großteil ihrer Destillate in Blended Malts gehen. Ein Großteil davon geht in den Teacher`s Highland Blended Malt. Eröffnet wurde die Brennerei im Jahr 1898 und sie produziert heutzutage ca. 4.200.000 Liter reinen Alkohol. Insgesamt gibt es 8 Brennblasen vor Ort wo der Whisky destilliert wird. Allerding gibt es in dieser Brennerei weshalb sie nicht besichtigt werden kann.

Vor uns stand nun der Ardmore 12 Jahre Port Wood Finish. Dieser Whisky lagerte für 12 Jahre in Bourbon und Portweinfässern, welche ihm seinen einzigartigen Geschmack verliehen.  Mit einem Torfgehalt von 12 ppm ist er ideal für „Einsteiger“, die sich in die Welt der rauchigen Whiskys herantasten wollen. Beim Nosen begegneten einem ganz zarte Raucharomen, fruchtige Erdbeeren, sowie Zitrusnaromen und etwas Zimt. Im Geschmack spiegelte sich eine dezente Süße wieder, welche mit leichtem Rauch und etwas Honigaromen ergänzt wurde. Der Abgang war sehr weich und mild.

Nun ging es auch schon zu unserem vorletzten Whisky für diesen Abend. Wir waren jetzt auf der Insel Islay angekommen und besuchten die Brennerei Bowmore. Bowmore gehört zu den ältesten Brennereien Schottlands und wurde 1779 von John P. Simpson gegründet. Seit 2014 ist sie im Besitz von Beam Suntory. Wie bei vielen anderen Brennereien auch geht ein Teil der produzierten Destillate in Blended Malts. Darunter fällt zum Beispiel der Big Peat, welcher von dem unabhängigen Abfüller Douglas Laing`s vertrieben wird. Pro Jahr werden in etwa 2.000.000 Liter Alkohol produziert. Vor uns stand nun der Bowmore 18 Jahre. Er wurde in Oloroso Sherryfässern gelagert, wo er seinen komplexen und einzigartigen Charakter bekommen hat. Im Bouquet begegneten einem leichte Karamellaromen, trockene Früchte und etwas Torfrauch. Im Geschmack war er dann sehr komplex. Eine angenehme Rauchnote kombiniert mit leichten Fruchtnoten und einer dezenten Süße von dem Sherryfass machten diesen Islay Single Malt zu einem echten Geschmackserlebnis. Der Abgang war sehr rund und langanhaltend.

Der letzte Whisky, der an diesem Abend auf dem Verkostungsplan stand, war eine 18-jährige Abfüllung der Brennerei Laphroaig. Die Brennerei befindet sich etwas südlicher von Bowmore, jedoch immer noch auf der Insel Islay. Laphroaig ist unter den Islay Fans sehr beliebt, da sie recht kräftige, rauchig-torfige Whiskys produzieren. Laphroaig wurde offiziell im Jahr 1815 von den Brüdern Alexander und Donald Johnston gegründet. Bis die Brennerei 2014 von dem Unternehmen Beam Suntory aufgekauft wurde, musste die Brennerei wie fast jede andere auch in Schottland mehrmals schließen und wiedereröffnen. Mit einem jährlichen Produktionsvolumen von ca. 2.700.000 Liter reinem Alkohol ist diese Brennerei etwas größer als Bowmore. Der 18-jährige Laphroaig wartete nun darauf von uns verkostet zu werden. Er wurde mit 48% vol. Alkoholgehalt abgefüllt. Im Bouquet begegneten uns intensive Rauch und Torfaromen, welche von angenehmen Eichenaromen sowie verschiedenen Kräutern gefolgt wurden. Im Geschmack überzeugte dieser Laphroaig mit seinem kräftigen Charakter. Intensive Eichennoten, Torf und dezente Vanillenoten runden diesen Single Malt ab. Im Abgang war er immer noch sehr rauchig-torfig mit einer angenehmen Würze.

Mit diesem eleganten Tropfen waren wir auch schon am Ende unserer Verkostung angekommen. Wieder einmal ist eine Verkostung gelungen, in der die Vielseitigkeit der schottischen Whiskywelt aufgezeigt wurde. Mit den neuen Erfahrungen ließen wir den Abend schön ausklingen. In diesem Sinne möchte ich mich zum einen bei Tanja für ihr Kommen und bei unseren Gästen für ihre Treue bedanken.

Wir wünschen Ihnen ein schönes restliches Jahr, frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Jahr 2020. Wenn sie noch das ein oder andere Geschenk benötigen sind wir Werktags wie gewohnt von 9:30-18:00 und an den Adventssamstagen von 9:30-16:00 gerne für sie da.

Vielen Dank und bis zum nächsten Jahr

Albrecht Wirz

 

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Whisky-Verkostung am 1. November 2019

Liebe Freunde des gepflegten Genießen,

freuen Sie sich auf unsere nächste Verkostung. Eine Reise dorch die Welt der Whiskys, von mild bis rauchig-torfig iat alles dabei.

Am:                Freitag, 01.11.2019
Um:                19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:               Brunowstr. 17
Kosten:         € 40,00/Person

Wie gewohnt bitten wir um Anmeldung per Mail unter info@berlinerweinwelt.de.

Eine spannende Verkostung wartet auf Sie!

Es freuen sich auf Sie
Albrecht Wirz und Familie

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Whisky-Verkostung am 13. September 2019

Liebe Freunde des gepflegten Genießen,

nach der Sommerpause ist es wieder soweit.
Freuen Sie sich auf Herrn Adam Dittrich, Markenbotschaft von unter anderem Bushmills, Sexton, Bruichladdich und Port Charlotte.

Am:                Freitag dem 13.09.2019
Um:                19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:               Brunowstr. 17
Kosten:         € 40,00/Person

Wie gewohnt bitten wir um Anmeldung per Mail unter info@berlinerweinwelt.de.

Eine spannende Verkostung wartet auf Sie!

Es freuen sich auf Sie
Albrecht Wirz und Familie

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Whisky Verkostung am 10. Mai 2019, kommentiert von Albrecht Wirz

Whisky Verkostung am 10. Mai 2019, kommentiert von Albrecht Wirz

Am 10. Mai war es mal wieder Zeit für eine Whiskyverkostung. Es war jedoch nicht nur eine gewöhnliche Verkostung, wie wir sie sonst immer machten, sondern eine besondere Verkostung mit dem Thema „Game of Thrones“.Wie vielleicht einige Whiskyliebhaber mitbekommen haben, kamen vor einiger Zeit 8 verschiedene Single Malts auf den Markt, die speziell für diese Serie produziert und abgefüllt worden sind. Genau diese acht Whiskys standen bei uns an diesem Abend auf dem Verkostungsplan. Bei diesen acht Spirituosen handelte es sich um Destillate von Brennereien wie Cardhu, Clynelish, Royal Lochnagar, Singleton, Dalwhinnie, Oban, Talisker und Lagavulin. Somit hatten wir geschmacklich vom milden, bis zum rauchig-torfigen alles mit dabei. Da sicherlich ein Großteil der Gäste sich um einiges besser mit der Serie auskannte als ich, hatte ich angeboten, dass sie etwas über die verschiedenen Häuser erzählen, für die diese Whiskys abgefüllt worden sind. Ich würde dabei etwas über die Destillate im Glas erzählen.

Angefangen hatten wir mit dem Royal Lochnagar 12 Jahre, welcher für das Haus Baratheon abgefüllt worden ist. Dieser Whisky stammt aus der Brennerei Lochnagar, welche in der Nähe von Aberdeen (Ostküste Schottlands) liegt. Sie wurde im Jahr 1845 von Hr. Begg gegründet. Der 12-jährige Whisky reifte in ausgewählten Ex-Bourbon-Fässern, die ihm seinen einzigartigen Charakter verleihen. Im Bouquet waren feine Eichenholz-Aromen, kombiniert mit Vanille und etwas Lakritze vorzufinden. Insgesamt hatte man einen sehr weichen und würzigen Eindruck von dem Destillat, welches mit einer gewissen Süße durchzogen war. Nun war es Zeit auf den ersten Whisky des Abends anzustoßen und den Royal Lochnagar 12 Jahre zu probieren. Im Geschmack überraschte er mit einer angenehmen Süße, sowie leichten Fruchtnoten und Gewürzen. Im Abgang kamen exotische Noten hinzu, welche ihn recht langanhaltend machten. Im Nachhinein kam einem der Geschmack eventuell doch recht bekannt vor. Das lag daran, dass der Royal Lochnagar 12 Jahre einer von 2 Whiskys ist, bei dem Die Game of Thrones Edition den gleichen Inhalt hat wie das Standartdestillat der Brennerei, das bereits auf dem Markt erhältlich ist.

Im direkten Vergleich reisten wir auch schon zu der Brennerei Cardhu. Dort wurde ein Whisky für das Haus Targaryen abgefüllt. Die Brennerei liegt inmitten der schottischen Speyside. Der Cardhu Gold Reserve ist der zweite Whisky, dessen Destillat schon bekannt ist und erinnert an das feurige Temperament von Daenerys Targaryen. Im Bouquet war er sehr mild mit einer leichten Honigsüße. Im Geschmack erinnerte er etwas an weihnachtlichen Bratapfel, mit feinen Zimtaromen. Dezente Karamellnoten waren ebenfalls vorhanden und rundeten das Geschmackserlebnis ab. Der Nachhall war dann eher mittellang und würzig mit leichten Nussaromen.

Von Cardhu ging es dann auch schon weiter nach Singleton. The Singleton of Glendullan wurde für das Haus Tully abgefüllt und inspiriert durch die Kraft des Wassers. Dieser Whisky wurde nämlich am Ufer von dem Fluss Fiddichin hergestellt, wo das Wasser an Land genutzt wurde im mittels eines Wasserrads Energie zu erzeugen, die für den Betrieb der Brennerei erforderlich war. Im Aroma überraschten uns fruchtige Noten mit intensiven Orangenaromen, kombiniert mit einer leichten Süße. Diese Noten spiegelten sich dann im Geschmack deutlich wider. Hinzu kamen Noten von Waldbeeren und Vanille. Der Abgang war langanhaltend und würzig.

Nun kamen wir auch schon zum vierten Whisky an diesem Abend. Vor uns stand nun der Dalwhinnie Winter`s Frost. Dieses Destillat wurde für das Haus Stark abgefüllt. Die Brennerei Dalwhinnie liegt im Herzen der Highlands und ist mit ca. 325 Metern die am höchsten produrzierende Brennerei Schottlands. Gegründet wurde sie im Jahr 1897 und produziert inzwischen um die 1,3 Millionen Liter im Jahr. Der speziell abgefüllte „Winter`s Frost“ hat im Bouquet ein süß-fruchtiges Aroma mit angenehmen Honig Noten. Im Geschmack wurde er etwas herber und hatte eher malzige Noten. Der Abgang war Mittelang.

Nach einer kurzen Pause machten wir mit der zweiten Hälfte weiter. Dabei stand nun zum einen der Oban Bay Reserve vor uns und der Clynelish Reserve. Der Oban wurde der Nachtwache in Game of Thrones (The Night´s Watch) gewidmet. Er ist die einzige Abfüllung aus der Kollektion, die in einer schwarzen Verpackung und Flasche abgefüllt und vertrieben wird. Die Brennerei Oban liegt in der gleichnamigen Stadt im Südwesten Schottlands. Sie wurde schon 1794 von John und Hugh Stevenson gegründet und produziert heutzutage bis zu 670.000 Liter pro Jahr. Im Bouquet erschienen angenehme Aromen von Kirschen und Orangen. Im Geschmack begegneten uns dann Noten von Karamell, etwas Schärfe, sowie Honig. Die fruchtigen Komponenten aus dem Bouquet erschienen wieder zum recht langanhaltenden Abgang.

Der Clynelish Reserve wurde als Fassstärke mit 51,2%vol. für das Haus Tyrell abgefüllt. Die Brennerei liegt nordöstlich von der Brennerei Glenmorangie. Sie wurde 1967 gegründet und produziert ca. 3.250.000 Liter pro Jahr. Im Bouquet war der recht hohe Alkoholgehalt kaum zu spüren und ausbalancierte Fruchtkomponenten bereicherten diesen einzigartigen Whisky. Auch im Geschmack überzeugte das Destillat mit erstaunlich mildem Charakter. Der Abgang war auch bei diesem Whisky wieder recht langanhaltend.

Jetzt ging es zum Schluss noch auf die Inseln zu unseren letzten beiden Whiskys an diesem Abend. Zuerst auf die Insel Skye zur Brennerei Talisker, wo ein Whisky für das Haus Greyjoy abgefüllt wurde. Sie ist die einzige Destillerie auf dieser Insel und ist bekannt für ihre kräftigen Whiskys mit dezenten Salz Aromen und etwas Torfrauch. Dementsprechend war auch das Bouquet von dem Talisker Select Reserve geprägt. Auch der Geschmack war leicht rauchig mit leichten Schokoladennoten und einer leichten Chili-Schärfe. Im Vergleich probierten wir noch einen Lagavulin. Dieser wurde für das Haus Lannister konzipiert und mit 9 Jahren abgefüllt. Er war noch ein kleines bisschen rauchiger als der Talisker und eher fruchtig gehalten, anstelle von Würze.

Mit diesem Whisky neigte sich die Verkostung dem Ende zu und ließ den Abend noch schön ausklingen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen für ihr Kommen herzlich bedanken und hoffe auf ein Wiedersehen auf unserem Sommerfest am 07. & 08. Juni 2019 bei uns in der Brunowstraße 17.

Vielen Dank bis zum nächsten Mal
Albrecht Wirz

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Sommerfest am 7. und 8. Juni 2019

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Whisky-Verkostung am 10. Mai 2019

Liebe Freunde des gepflegten Genießen,
in wenigen Tagen startet die 8. und finale Staffel von Game of Thrones.
Viele von euch werden mitbekommen haben, dass DIAGEO eine Sonderserie heraus gebracht hat.

Da kaum jemand die Flaschen öffnen möchte, es sind ja Sammlerstücke, haben wir uns dazu entschlossen alle acht Sorten
für diese Verkostung zu öffnen.

Am:                Freitag dem 10.05.2019
Um:                19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:                Brunowstr. 17
Kosten:         € 40,00/Person

Wie gewohnt bitten wir um Anmeldung per Mail unter info@berlinerweinwelt.de.
Eine spannende Verkostung wartet auf Sie!

Es freuen sich auf Sie
Albrecht Wirz und Familie

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Rum Verkostung am 01. März 2019, kommentiert von Christobal Srokowski

Rum Verkostung am 01. März 2019, kommentiert von Christobal Srokowski

Am 01.03.2019 war es Zeit für die erste Rumverkostung in diesem Jahr. Dafür haben wir uns Christobal Srokowski eingeladen, der aus Panama anreiste, um uns durch die Welt vom Rum zu führen. Zur begrüßen wurde dazu traditionell wieder eine Überraschung ausgeschenkt, wobei dann gerätselt wurde, worum es sich dabei handelt. Dabei gingen die Vermutungen von einem Marillenbrand, über einen milden Highland-Whisky bis hin zum Rum. Ausgeschenkt wurde der Teeling Small Batch, ein Irischer Whisky, der im Rum Fass gefinished wurde. Dieser Whisky ist ein Blended Malt und nach dem Pot Still Verfahren hergestellt worden. Nachdem die Brennerei für über 40 Jahre schließen musste, wurde dieser Whisky als Neuanfang kreiert und hergestellt. Um dem Destillat dann noch etwas mehr Komplexität zu verleihen, wurde er nochmal zum nachreifen in Rumfässer gelegt.

Nun war es allerdings an der Zeit, mit dem ersten richtigen Rum für diesen Abend zu beginnen. Auf dem Verkostungsplan stand der Saint James Rhum Blanc. Dieser weiße Rum stammt aus Martinique und wird nicht aus Melasse hergestellt, wie der Großteil der im Handel erhältlichen Rumsorten, sondern aus frischem Zuckerrohrsaft. Das Zuckerrohr wird von der Saint James Company Großteils auf den eigenen Flächen angebaut und kontrolliert. Das fertige Destillat wird dann in die eckigen Flaschen gefüllt, die 1882 entwickelt wurden, um sie besser auf Schiffen transportieren zu können.

Im Bouquet war er sehr fruchtbetont mit Aromen von Ananas, Maracuja und Pfirsich, kombiniert mit einer angenehmen frische von Gras. Im Geschmack spiegelten sich die Noten aus dem Bouquet wieder und weitere forale Noten kamen hinzu. Dies hatte zur Folge, dass der Geschmack äußerst frisch wirkte und nur wenig an einen sonst bekannten Rum erinnerte. Das lag nun daran, dass die Basis (der Zuckerrohrsaft) eine ganz andere war. Im direkten Vergleich probierten wir auch den Saint James Rhum Vieux. Dieser Rum wurde ebenfalls aus fermentierten Zuckerrohrsaft hergestellt und lagerte dann für zwei bis vier Jahre in ausgesuchten Eichenfässern. Die Fasslagerung hat zur Folge, dass das Destillat ihre einzigartige Bernsteinrote Farbe bekommt. Geschmacklich ging es eher weg von den fruchtigen Aromen und wurde etwas würziger, jedoch ausgeglichen mild. Im Abgang kam dann wieder die angenehme frische von dem Zuckerrohr hervor, welche auch recht lange anhielt.

Von Martinique ging es dann weiter nach Remedios (Kuba), genauer gesagt zu der Brennerei Heriberto Duquesne. Aus dieser Brennerei stand uns der 18-jährige Ron Vacilon zuvor. Ron Vacilon wird aus erstklassigem Zuckerrohr hergestellt, der in der Mitte Kubas angebaut wird. Der 18-jährige Rum ist einer aus der Vacilon Luxery Range. Diese werden in gebrauchten, ausgewählten Ex-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Weißeiche gelagert. Im Bouquet begegneten uns angenehme Holzaromen, kombiniert mit leichten Vanillearomen und angenehmen Früchten. Im Geschmack bekamen wir ein äußerst mildes Destillat, das vorerst nicht auf einen Rum schließen ließ. Durch die Fasslagerung hat der Ron Vacilon einen angenehmen Whisky-Ckarakter verliehen bekommen, wobei allerdings die süßen Noten vom Rum nicht fehlen. Die angenehmen Holzaromen wurden hier fantastisch kombiniert mit trockenen Fruchtaromen. Im Abgang war er sehr langanhaltend und mild.

Von Kuba ging es nun weiter nach Panama. Von hier wurde zum einen der Ron Abuelo 12 Jahre, der Ron Abuelo 15 Jahre aus dem Oloroso Sherry Fass und der Ron Abuelo Centuria verkostet. Ron Abuelo besitzt eine Anbaufläche für Zuckerrohr von 1200 ha im zentralen Panama. Von dort wird auch ausschließlich das Zuckerrohr für die Produktion für ihren Rum genommen. Von Juni bis Dezember wächst das Zuckerrohr heran, bis letztlich im Januar die Erntesaison beginnt. Das Zuckerrohr wird dann in der Brennerei zu Melasse verarbeitet und anschließend für 36 bis 48 Stunden fermentiert. Zum Schluss wird das Ganze dann noch gebrannt und anschließend zum Lagern und nachreifen in Ex-Bourbon-Fässer aus amerikanischer Weißeiche gelegt. Der 12-jährige Ron Abuelo hat eine schöne dunkle Bernsteinfarbe. Im Bouquet war er recht kräftig, mit leicht süßen Aromen von Vanille und Honig. Im Geschmack war er angenehm weich mit intensiven Vanillearomen und leichten Noten von Leder und Toffee. Der Abgang war langanhaltend und intensiv.

Darauf aufbauend kamen wir dann auch schon zu dem Ron Abuelo 15-Jahre aus dem Oloroso Sherry Fass. Dieser Rum ist Bestandteil der dreiteiligen Fine Collection aus diesem Haus. Dabei wird in allen drei Fällen das gleiche Destillat verwendet und dann in verschiedenen Fässern gefinished. Neben dem aus dem Oloroso Sherry Fass gibt es noch den Ron Abuelo 15 Napoleon, welcher in einem Napoleon Cognac Fass reifte und den Ron Abuelo 15 Tawny, welcher in einem Tawny Portfass lagerte. Im Bouquet begegneten uns intensive Sherrynoten, welche sich im Geschmack wiederspiegelten. Neben den Sherrynoten war der Geschmack leicht würzig mit intensiven Fruchtaromen. Der Abgang war angenehm mild und langanhaltend.

Zum Schluss kamen wir noch zu einem echten Highlight, dem Ron Abuelo Centuria. Diese Rarität ist ca. 30 Jahre alt und in ausgewählten Eichenfässern gelagert, was dem Rum einen einzigartigen Charakter verleiht. Dieser Single Rum besteht ausschließlich aus Destillaten aus der Ron Abuelo Brennerei. Im Bouquet ist leicht holzig, mit ausgewogenen würzigen Aromen. Im Geschmack überzeugte er mit seiner Sanftheit und dem eindrucksvollen würzigen Charakter. Neben der Würze kamen auch Noten von Rosinen und Pflaumen hervor, die eine schöne Süße mit sich brachten. Der Abgang war langanhaltend und sehr intensiv. Ein Klasse Rum für Liebhaber und Genießer.

Mit diesen Worten möchten wir uns herzlichst für das Kommen von
Christobal Srokowski bedanken, der uns mit viel Wissen und feinen Tropfen durch den Abend begleitet hat.

 

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal
Familie Wirz

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Whisky Verkostung am 25. Januar 2019, kommentiert von Albrecht Wirz

Whisky Verkostung am 25. Januar 2019, kommentiert von Albrecht Wirz

Am 25. Januar starteten wir mit der ersten Whiskyverkostung in diesem Jahr. Vorneweg wurde selbstverständlich wieder ein Destillat ausgeschenkt, wobei die Whiskyfreunde rätseln durften, um was es sich handelt. Beim probieren gingen die Meinungen etwas auseinander, wobei Spirituosen, wie Obstbrände oder Liköre vermutet wurden. Im Glas befand sich der „Bock reifer Whiskylikör“. Dieser ist einer von unseren fünf hauseigenen Produkten, die im vergangenen Jahr anlässlich des 40-jährigen Jubiläums auf den Markt kamen. Neben dem Whiskylikör haben wir noch einen Gin, einen Eierlikör, einen spiced Rum und einen Kräuterlikör aus 37 echten Kräutern auf den Markt gebracht. Unserer Whiskylikör basiert auf einem Fassgelagerten irischen Whisky, welcher mit feinem Heidehonig ergänzt wurde. Außerdem wurden ausgewählte Kräuter und etwas Aprikosenaroma hinzugegeben, um ihm seinen einzigartigen Charakter zu verleihen. Mit seinen 40 %vol. ergibt das Destillat ein ausgewogenes, wärmendes Mundgefühl.

Nachdem wir nun das erste „Blind-Tasting“ aufgelöst hatten, ging es auch schon mit den ersten Whiskys los. Vor uns standen zum einen der Yellow Spot 12 Jahre und der Jameson Bow Street 18 Jahre als Fassstärke. Der Yellow Spot ist ein Irischer Whisky und stammt aus der Brennerei Midleton. Diese liegt in der Nähe von Cork, wo der klassische Single Pot Still Whisky entsteht. Dabei wird neben der gemälzten Gerste, wie es für einen Single Malt typisch ist, auch ungemälzte Gerste für die Herstellung verwendet. Zu den bekanntesten Single Pot Still Whiskys gehören Red Breast, Powers, Green Spot und Midleton. Der 12-jährige Yellow Spot reifte in Amerikanischen Eichenfässern, in Malaga Weinfässern und in Sherry Fässern. Nachdem wir erfahren hatten, wo der Whisky herkommt und was die Brennerei sonst für Whiskys herstellt, war es an der Zeit den Yellow Spot zu verkosten.

Im Bouquet war er angenehm würzig, mit Noten von Muskat, Grüntee und etwas Heu. Das Ganze wurde abgerundet mit weichen Pfirsichnoten und einer leichten Honigsüße. Im Geschmack spiegelten sich die würzigen und fruchtigen Noten wieder, sowie leichte Kaffeearomen, Eichennoten. Der Abgang war vielseitig fruchtig und langanhaltend.

Im direkten Vergleich dazu wurde auch zu dem Jameson Bow Street 18 Jahre etwas erzählt. Dieser Whisky ist ein Blended Malt und besteht aus äußerst seltenen irischen Whiskys, die jeweils mindestens 18 Jahre reiften. Der Jameson Whisky wird ebenfalls in der Midleton Brennerei hergestellt. Der Name Bow Street kommt daher, da der Whisky in First Fill Bourbon Fässern an dem Ursprungsort in Dublin an der Bow Street gefinished wurde.

Im Bouquet war der 18-jährige angenehm mild mit weichen Holznoten, sowie Vanillearomen und etwas würzig. Im Geschmack war er für seine 55,3%vol. sehr mild, mit leichten Sherry-Aromen, Leder und einer leichten Vanillesüße. Der Abgang war sehr langanhaltend und leicht süßlich.

Von Irland ging es nun weiter nach Schottland. Genauer gesagt in die Highlands zu der Brennerei Tomatin. Denn von dort stand als nächstes der Legacy auf dem Programm. Die Brennerei Tomatin ist bekannt für ihre weichen und fruchtigen Whiskys. Gegründet wurde sie im Jahr 1897 in dem kleinen Dorf „Tomatin“, nahe Iverness. Angefangen mit 2 Stills entwickelte sich die Brennerei bis 1974 gigantisch. Seitdem sind 23 Stills vorhanden und die Produktion stieg auf rund 12 Millionen Liter pro Jahr. Davon ging ein Großteil in Blends wie Johnnie Walker, Chivas Regal und vielen weiteren. Allerdings wurde dann nach einigen Jahren die Brennerei von Japanern aufgekauft, wonach sich der Schwerpunkt eher auf Qualität, anstatt auf Masse änderte. Heute produzieren sie neben ihren Single Malts auch Destillate für den Blended Scotch Antiquary. Mit einer derzeitigen Produktionsmenge von ca. 4,2 Millionen Litern pro Jahr wird allerdings überwiegend Single Malt Whisky produziert. Der Tomatin Legacy erscheint ohne Altersangabe und lagerte in Virgin Oak- und Bourbon Fässern.

Das Bouquet war eicht süßlich und von Vanillearomen geprägt. Außerdem waren eine ausgewogene Zitrusfrische, sowie ein Hauch von Ananas zu erahnen. Im Geschmack überzeugte er mit seinem milden und sanften Charakter. Eine leichte Karamellsüße und leichte Zitrusnoten rundeten das Geschmackserlebnis ab. Der Abgang war weich und leicht.

Im Vergleich zu dem Tomatin wurde der Tamnavulin Double Cask ausgeschenkt. Die Brennerei entstand im Jahr 1966 und liegt in der Speyside in Schottland. Wie ziemlich jede Brennerei musste auch Tamnavulin nach einigen Jahren Schließen, allerdings eröffnete sie im Jahr 2007 wieder. Neben dem Double Cask ist der Tamnavulin 12 Jahre recht bekannt. Der Double Cask lagerte in Ex-Bourbon Fässern und wurde anschließend im Sherryfass gefinished. Produziert und abgefüllt wurde er anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Brennerei.

Im Bouquet war er lieblich mit fruchtigen Auszügen von Äpfeln und Birnen, sowie leichten Toffe Noten und Marzipan. Im Geschmack überraschte er mit seinem milden Charakter und Noten von Ananas, Pfirsich und leichter Eiche. Der Abgang war fruchtig mild.

Nun ging es von der Speyside weiter auf die Insel Jura. Die Brennerei existiert seit 1810 und ist bis heute die einzige auf dieser Insel. Die Insel Jura ist bekannt dafür, dass es mehr Whiskyfässer als Einwohner vor Ort gibt. Nach zahlreichen Schließungen und Wiedereröffnungen ist die Destille seit 2007 durchgehend geöffnet und hat seitdem ihr Sortiment/Produktpalette enorm ausgebaut und erweitert. Mit einem Produktionsvolumen von ca. 2,2 Mio. Litern pro Jahr ist sie sogar kleiner als die Brennerei Deanston. Vor uns stand nun einmal der 12-jährige Jura und einmal der 18-jährige Jura. Beide gehören zum Standartsortiment der Brennerei

                    

Der 12-jährige Jura ist ein Single Malt und reifte in Bourbonfässern und wurde anschließend im Oloroso Sherryfass gefinished. Im Bouquet waren leichte Zitrusnoten zu spüren und ein Hauch von Rauch. Im Geschmack spiegelten sich sanfte Rauchnoten wieder, in Kombination mit Banane und Schokolade. Der Abgang war rauchig-mild. Der 18-jährige Jura wurde vergleichsweise in Ex-Bourbonfässern und Premier Cru-Rotweinfässern aus Bordeaux gelagert. Dementsprechend kamen im Bouquet kräftige Beerennoten, kombiniert mit etwas Rauch hervor. Im Geschmack waren leichte Toffee-Noten, sowie etwas Rauch und dunkle Früchte zu schmecken. Der Abgang war langanhaltend und geprägt von milden Kaffee-Schokoladennoten.

Mit dieser angenehmen Vorstufe zum ganz rauchig-torfigen ging es weiter auf die Islays. Dort erwarteten uns zum Abschluss noch zwei feine Fassstärken von eher unbekannteren Brennerein. Zum einen ging es um den Peats Beast Batch Strength. Dieser Single Malt Scotch kommt aus einer Brennerei, dessen Namen nicht bekannt ist. Jedoch war uns der Geschmack wichtiger, als etwas über die Brennerei zu erfahren, weshalb wir gleich nach dem Ausschenken an dem Glas gerochen hatten. Im Bouquet begegneten uns intensive Rauch-Torf Noten, welche von etwas Honig und Vanille ausbalanciert wurden. Im Geschmack kamen neben dem Rauchtorf noch würzige Noten hinzu und eine angenehme frische von Früchten wie Äpfeln und Birnen. Im Abgang kamen noch leichte Zimtnoten zum Vorschein, jedoch dominiert der Rauchgeschmack.

Der letzte Whisky war der Ileach Cask Strength. Auch hier war die Brennerei nicht bekannt, weshalb wir umso schneller probieren konnten. Dieser Scotch war im Bouquet äußerst kräftig und hatte medizinische Torfnoten. Im Geschmack begegneten einem intensive Rauch- und Torfnoten in Kombination mit etwas Salz und leichten Orangenaromen. Auch der Abgang war sehr kräftig rauchig, dafür aber nur sehr kurz.

Insgesamt haben wir wieder einige neue Whiskys kennengelernt, wovon sicherlich nicht jeder geschmacklich auf einen zutraf. Jedoch konnten wir mit der Erfahrung auch wieder einiges Neues für uns entdecken, was eventuell demnächst in der Bar Zuhause stehen wird. Mit den zwei Islay-Whiskys haben wir den Abend noch schön ausklingen lassen und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal
Familie Wirz

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Rum-Verkostung 1. März 2019

Liebe Freunde des gepflegten Genießen,
heute möchte ich Ihnen unsere nächste Rum-Verkostung ankündigen.

Am:                Freitag dem 01.03.2019
Um:                19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:               Brunowstr. 17
Kosten:         € 35,00/Person

Christobal Srokowski, Global Brand Ambassador von Abuelo, Vacilon und St. James Rum wird uns die verschiedenen Qualitäten
und Unterschiede zwischen Melasse Rum und Rum Agricole aufzeigen.

Wie gewohnt bitten wir um Anmeldung per Mail unter info@berlinerweinwelt.de.

Eine spannende Verkostung wartet auf Sie!
Es freuen sich auf Sie

Albrecht Wirz und Familie

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Whisky-Verkostung am 25. Januar 2019

Liebe Freunde des gepflegten Genießen,
ich wünsche allen ein gesundes, erfolgreiches und zufriedenes Jahr 2019.
Ich hoffe Sie konnten das Jahr 2019 mit einem guten Dram gebührend begrüßen.

Bevor Sie nun Ihre Lagerbestände mit den gewohnten Whiskys wieder auffüllen, möchte ich unsere erste Verkostung
für dieses Jahr ankündigen, bei der wir bestimmt auch für Sie etwas neues probieren werden.

Am:                Freitag dem 25.01.2019
Um:                19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:                Brunowstr. 17
Kosten:         € 35,00/Person

Kommentieren werde ich die Verkostung selbst und so sind wir frei in dem was wir verkosten werden.
Kennen Sie schon den neuen John Jameson Bow Street 18 Jahre, die neuen Abfüllungen von Jura oder Peat´s Beast und Ileach in Fassstärke?
Nein? Dann sollten Sie sich zu unserer nächsten Whiskyverkostung unbedingt anmelden.

Wie gewohnt bitten wir um Anmeldung per Mail unter info@berlinerweinwelt.de.
Eine spannende Verkostung wartet auf Sie!

Es freuen sich auf Sie
Albrecht Wirz und Familie

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